Sängerhort Kranzberg

Gipfelstürmer

Der Sängerhort Kranzberg lud am 22. Oktober zum Gipfelsturm ein. Der Chor sollte an diesem Abend sein Publikum auf hohe Berge, tiefe Täler, zu blauen Seen, aber auch in preisgekrönte Weinregionen und in die grüne Hügelwelt Irlands begleiten. Mit dem Lied „Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen …“ erklommen die Sängerinnen und Sänger die Bühne des Pfarrstadls. Das Eis war gebrochen und das Publikum klatschte im Takt und stimmte mit ein.

Unter der Leitung von Jan Prochazka startete die musikalische Bergtour mit einem malerischen Mondaufgang, „When the moon comes over the mountain. Von jeher war Gipfelglück eng verbunden mit Absturz und Bergtod, dem gedachte der Chor mit dem italienischen Lied „Signora delle Cime.

 „Winzermadl“ Agnes Blix besang das Weingebiet Rauenthal am Kaiserstuhl und prostete dem Publikum standesgemäß mit einem Glas Weißwein zu.

Auf Condors Schwingen begab sich das Ensemble auf eine Alpe, oder Alm. Das Lied La Pastorella erzählt  von der Liebe zu einer Schweizer Sennerin. Ganz anders war Hubert von Goiserns alias Albert Wirths Einstellung zu „zau dürre und magere Weiberleit“ im Stück „Koa Hiatamadl mog i net“.

Singend und jodelnd erzählten Caroline Wegener und Jytte Günther von Heidis und Geißenpeters Welt, bevor Karlheinz Kohlstetter zum Einkehrschwung beim Schifoan einlud. Mit rasender Bobfahrt verabschiedete sich der Chor in die Pause.

Auch danach übernahm „Bergführer“ Albert Wirth die Moderation, und der wunderbare Tastenkraxler Charles Muchingile begleitete den Chor am Klavier.  Der zweite Programmteil begann mit zwei Liebesliedern, um anschließend mit Bilbo in den „Misty Mountains“ auf die Suche nach dem verlorenen Zwergengold zu gehen. Wieder sollte ein Getränk, nämlich der Whisky, die Hauptrolle in den nächsten beiden irischen Traditionals spielen:  „Real old Montain dew“ und „Whisky in the Jar“.

Nun ging die Reise in die Rocky Mountains und nach Tansania auf den Kilimandscharo. Caroline Wegener und Andreas Weber besangen den Schnee auf Afrikas höchstem Berg. Jytte Günther und Albert Wirth klärten schließlich, was Herr Meier auf dem Himalaya zu suchen hat. Das Programm endete mit der bezaubernden Sehnsuchtsballade „Weit weit weg“. Bei der Zugabe „Sierra Madre“ sang das Publikum kräftig mit und schwenkte brennende Feuerzeuge und leuchtende Handys im Takt.

 

        

   

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